Kunststoff-Formteile fehlerfrei entwickeln und tolerieren

Entwicklungs- und Fertigungskosten sowie Entwicklungszeiten reduzieren, einschliesslich DIN 16742:2013 sowie normkonformer Spezifikationen

Spritzgegossene Kunststoff-Formteile unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Maßhaltigkeit erheblich von Bauteilen, die aus metallischen Werkstoffen gefertigt werden. Die Einflussfaktoren auf die Maß- und Gestaltabweichungen sind bei Kunststoffprodukten deutlich vielfältiger. So beeinflussen neben der Formteilgeometrie, insbesondere auch der verwendete Werkstoff, die Prozessparameter sowie die Werkzeugtechnologie und Werkzeugkonstruktion die Maßhaltigkeit der Formteile in entscheidender Weise.

Die Erfahrung zeigt, dass bei der Entwicklung von Kunststoff-Formteilen mitunter elementare Konstruktionsregeln, werkstofftypische Besonderheiten, wie zum Beispiel Maßänderungen oder Formabweichungen durch Schwinden, Wasseraufnahme (Quellen) oder Temperatureinflüsse, Einflüsse der Verarbeitungs- und Fertigungsbedingungen, sowie die Werkzeugkonzeption auf die Maßhaltigkeit der Bauteile unterschätzt werden. Ein weiteres bekanntes Problem sind Toleranzfestlegungen (Genauigkeiten), die wirtschaftlich oder technisch nicht realisierbar sind ("Angsttoleranzen") und sowohl im Werkzeugbau als auch bei der Bauteilfertigung zu überhöhten Kosten führen ohne jedoch die Qualität des Produkts nennenswert zu verbessern.

Viele Konstrukteure sind mit der optimalen Gestaltung von Kunststoff-Formteilen "überfordert". Daher werden zumeist Erfahrungen, Tolerierungsstrategien und Toleranzwerte vom Metall- in den Kunststoffbereich übertragen und feststehende Konstruktions- bzw. Gestaltungsregeln angewandt.


Details

  • Wann

  • Donnerstag, 28 September, 2017 - Freitag, 29 September, 2017
    09:00 - 17:00

  • Wo

  • Priora Business Center
    Balz-Zimmermann-Strasse 7
    8302 Kloten

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